Die Evangelische Kirchengemeinde

Die Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Puderbach im 18. und im 19. Jahrhundert

Johann Daniel Hendsch

Leider ist uns über Johann Daniel Hendsch, der im Dezember 1708 die vakante Pfarrstelle in Puderbach antritt, wenig bekannt. Er wird am 9. Juni 1678 in Herborn geboren. Bereits sein Großvater war reformierter Pfarrer in Holzklau gewesen, ein Stadtteil Freudenbergs bei Siegen. Am 3. Oktober heiratet er Maria Johannette Luisa Bingel, die Tochter des Altenkirchener Pastors Johann Hermann Bingel.

Nikolaus Bruno Hendsch

Zwei der in dieser Ehe gezeugten Kinder treten in die Fußstapfen des Vaters. Der älteste Sohn Hermann Jakob übernimmt 1752 die Pfarrei in Oberdreis. Der am 17. März 1720 geborene Nikolaus Bruno beerbt den Vater und wird nach dessen Tod am 24. September 1757 Pastor des Pfarramts in Puderbach. Schon ein Jahr zuvor hatte er in der Kirchengemeinde als Gehilfe, als sogenannter „Adjunkt“, gearbeitet. Über seine Arbeit und seine Bestrebungen ist einiges überliefert. Neben seiner Tätigkeit als Gemeindepfarrer ist er auch als „Oberpfarrer“ des Bezirks Dierdorf beschäftigt, beaufsichtigt das Wohl und Wehe der Kirchen und Schulen der Gegend. Desweiteren setzt er sich ungeachtet allem Widerstreben der Bauern für die Abgabe des Kartoffelzehnten ein. Für die doch recht arme Landbevölkerung bedeutet die 10 prozentige Steuer in vorm von Naturalien, die an die Pfarrei geht, eine zusätzliche Belastung.

Keine Glaubensfreiheit für Katholiken

1750 gewährt Graf Johann Ludwig Adolf von Wied-Runkel seinen katholischen Untertanen Religionsfreiheit. Im Zuge dessen lässt sich 1755 eine Gruppe von Männern des Kapuzinerordens in Dierdorf nieder und will nach dem Erhalt einer größeren Summe aus einer Erbschaft ein Kloster errichten.

Pfarrer Hendsch tut sich als entschiedener Gegner und Widersacher hervor, wird in seinen Predigten gegen die „Andersgläubigen“ gewettert haben. 1776 kommt es dann zu tätlichen Ausschreitungen, bei denen Unbekannte in einer Nacht- und Nebelaktion die bereits errichteten Fundamente des Klosters zerstören. Aus Angst um Leib und Leben flüchten die Mönche aus der Stadt. Die hiesige evangelisch reformierte Christenheit nebst ihren Pfarrern übt solch einen Druck auf den regierenden Grafen aus, daß dieser sich gezwungen sieht, seinen Erlass der Glaubensfreiheit zurückzuziehen.

Verfall der Sitten

Ein weiterer Dorn im Auge von Nikolaus Bruno Hendsch ist jedwede Form von Laster und Ausschweifungen. Die Puderbacher Dorf- und Kirchenchronik von Rudolf Löhr aus dem Jahr 1930 zitiert Hendsch wie folgt:
„Trotz alles wohlmeinenden Warnens und Abmahnens nehmen allerhand unchristliche und die Schranken der Ehrbarkeit und des Wohlstandes ausschreitende Sitten von Tag zu Tag mehr zu.“ Die Besucher des Steimeler Marktes, auswärtige und hiesige würden auf dem Heimwege „in der Lorenz Haags Wittibs Behausung, welche wie landeskundig schon vor langer Zeit her eine Schule und Werkstätte des Satans gewesen, aber auch bei dem Schutzjuden Abraham, durch Musikanten und Bierfiedler angelockt, und brächten die Nächte bis an lichten Morgen mit allerlei leichtfertigem, unkeuschem Treiben zu, woraus gar oft Schlägereien entstehen.“ Die „Bachus und Venus Brüder“ wie er sie nennt, lieben „unbändiges Jauchzen und tolles Schreien, sonderlich im Vorbeigehen hiesigen Pfarrhauses, dem Pastor, wie sie sagen, zum Trutz.“

Niklas Wilhelm Heinrich Hendsch


Von den mit seiner Ehefrau Johanna Katharina Margaretha geborene Bellingrath gemeinsam gezeugten 16 Kindern ist der Werdegang des am 27. Januar 1779 geborenen Niklas Wilhelm Heinrich Hendsch besonders interessant und erstaunlich gut dokumentiert.

Der Geburts- bzw. Taufeintrag von Niklas Wilhelm Heinrich Hendsch. Er kommt am 17. Dezember 1779 als 15. Kind des Pfarrers Nikolaus Bruno Hendsch und seiner Frau Johanna Katharina Margaretha Henrietta zur Welt.

Nach dem Tod des Vaters 1788 zieht die Mutter mit Niklas und drei weiteren noch minderjährigen Kindern von Puderbach zum ältesten Sohn nach Wolfenhausen bei Runkel, der dort Pfarrer der Kirchengemeinde ist.

Soldat in holländischen Diensten

Mit 13 Jahren beschließt Niklas dann, Soldat zu werden. Im Regiment seines älteren Bruders, das in holländischen Diensten steht, findet er Aufnahme. Im Zuge der Revolutionskriege kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Holland und Frankreich, aus denen die Revolutionstruppen Frankreichs als Sieger hervorgehen, die Niederlande besetzen und nach Bündnisverhandlungen in die sogenannte Batavische Republik umbennen. Niklas gerät in französische Gefangenschaft, wird nach Frankreich verschleppt und erkrankt dort vermutlich auf Grund der Strapazen und Entbehrungen schwer. 1795 wird er entlassen und kehrt nach Holland zurück.

Kriegseinsätze unter Napoleon

Dem Militär bleibt er treu, steigt im Jahr 1802 zum Leutnant auf, bildet sich weiter, erlernt die französische Sprache. 1806 nimmt er im Rahmen der Koalitonskriege an der Besetzung des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg und der Einnahme Hannovers teil. Sechs Jahre später zieht er als Adjutant eines Generals Durutte mit der Grande Armée Napoleons Richtung Russland. Dieser Feldzug wird ein Debakel. Durch Kampfhandlungen und den einsetzenden Winter verlieren von 600.000 französischen Soldaten rund 350.000 Mann ihr Leben, darunter viele deutsche, die in der französischen Armee dienen. Niklas Wilhelm Heinrich Hendsch übersteht den Feldzug unbeschadet, wird aber in den anschließenden Befreiungskriegen am Bein verwundet. 1814 mit dem Vertrag von Chaumont enden die Koalitionskriege.

Am 3. März 1815 heiratet Niklas Wilhelm Heinrich Hendsch die aus dem Department Yonne stammende Victoire Hyacinthe Chomereau in der Garnisonsstadt Thionville.
Militärische Karriere

Niklas verbleibt in französischen Diensten, wird 1815 zum Major ernannt, wird 1821 Offizier der Ehrenlegion, 1823 zum Oberstleutnant des 57. Infanterie Regiments berufen und 1830 zum Oberst des 42. Regiments befördert. 1837 erfolgt dann die Ernennung zum General. Er genießt hohes Ansehen selbst beim französischen König, der seine beiden Kinder Viktor und Eugenie unentgeltlich ausbilden lässt. 1841 wird er pensioniert und verbringt seinen Lebensabend in dem Städtchen Joigny, das zum Department Yonne gehört und das Zuhause seiner Ehefrau ist.

Seiner alten Heimat und den Geschwistern bleibt er stets verbunden, wie ein Eintrag im Puderbacher Kirchenbuch beweist. Dort, im Geburtseintrag von Niklas Hendsch vom Jahr 1799 vermerkt Pfarrer Reinhardt folgendes:

„Heute den 26. Mai 1856 hat dies Kind als 76jähriger Greis u. französischer General außer Diensten, wohnend bei Joigny zwischen Paris u. Lyon u. auf Besuch bei seiner verwandten Familie des Lehrer Nolls zu Neuwied, nochmals wie auch 1845 seinen Geburtsort Puderbach u. seines Vatersgrab rechts unterhalb der Kirche in kindlicher Pietät besucht u. am selben gebetet.“

Der handschriftliche Eintrag Pfarrer Reinhardts vom 26. Mai 1856.

Am 30. Januar 1861 verstirbt Niklas Wilhelm Heinrich mit 82 Jahren in seiner Wahlheimat Frankreich. Sein Grabmal ist noch heute auf dem Friedhof von Joigny zu finden.

Links:

Die Offiziere der 8. Demi-Brigade und 8ème Régiment de Ligne Gi-K

http://www.8eme.de/die-offiziere-der-8-demi-brigade-und-8eme-regiment-de-ligne-h-k/

https://seynaeve.pagesperso-orange.fr/page_h.htm

Pfarrer Friedrich Heinrich Mohn

Pfarrer Friedrich Heinrich Mohn in den 1920er Jahren.

Am 12. April 1877 wird der aus Heiligenhaus bei Düsseldorf stammende Friedrich Heinrich Mohn in sein Amt als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Puderbach eingeführt. Bis ins Jahr 1923 leitet er die Geschicke der Pfarrei. Er wird zu einer prägenden Figur, die sich nicht nur um das geistliche Wohl seiner Gemeindemitglieder kümmert, sondern auch ganz praktische Hilfe leistet. Mohn war wohl ein Anhänger des Arztes Samuel Hahnemanns und seiner alternativmedizinischen Behandlungsmethode, der Homöopathie. Er verteilt an die Kranken des Ortes kleine Kügelchen, die gegen unterschiedlichste Gebrechen und Krankheiten Hilfe versprechen. Für die arme Landbevölkerung, die sich oftmals keine Arztbehandlung leisten konnte, war das eine willkommene Alternative, vor allem wenn man bedenkt, daß erst 1905 ein Arzt sich in Puderbach niederläßt.

Sanierungsfall Kirche
Hier ist die dreischiffige romanische Kirche Puderbachs zu sehen, die höchstwahrscheinlich um 1200 errichtet wurde. Da der Bruchsteinbau im 19. Jahrhundert derartig baufällig war und eine polizeiliche Schließung drohte, trug man das Gebäude 1885 ab und errichtete auf ihren Fundamenten das neugotische Gotteshaus.

Ich muß ehrlicher Weise sagen, daß ich es manchesmal bedauere, daß man damals das alte romanische Kirchlein abgerissen hat. Sicher, der Bau war derartig baufällig, daß man Sorge um Leib und Leben hatte und von behördlicher Seite die polizeiliche Schließung drohte. Zudem wären die Kosten für eine Sanierung enorm gewesen. Doch die Intimität und Behaglichkeit eines kleinen Kirchenraums würde, gerade in heutiger Zeit bei sinkenden Mitgliederzahlen und nur wenigen Gottesdienstbesuchern, die Atmosphäre deutlich wärmer gestalten. So wirken die sonntäglichen Besucher in dem großen Kirchenschiff doch recht verloren. Damals waren jedoch die Mitgliederzahlen noch deutlich höher und an manchen Sonntagen reichte der Platz kaum aus.

Eine Zeichnung des Inneren der romanischen Kirche mit Kanzel und Kanzeldach, dem sogenannten Schalldeckel, der dazu diente, die Worte des Pfarrers in Richtung der Gläubigen zurückzuwerfen, sodas man die Predigt im ganzen Raum verstand. Bis heute ist ein Zierelement dieses Kanzeldeckels erhalten und ist im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde zu bewundern.
Kirchenneubau

So kommt es im Jahr 1885 zur Abtragung des romanischen Kirchengebäudes und am 3. Juni 1886 zur andächtigen Grundsteinlegung unter Anwesenheit meines Ururgroßvaters Julius Kuhl (er verlötet das Blechgefäß mit diversen Schriftstücken und Münzen der Zeit).

Hier ein Auszug aus dem Protokoll zur feierlichen Grundsteinlegung unter Beteiligung meines Ururgroßvaters Julius Kuhl. In dem Text heißt es wie folgt:

„Behufs feierlicher Legung des Grundsteins versammelte sich heute die Baukommission vor der Feier im Pfarrhause. Es wurden die Urkunden und Schriftstücke durchgesehen, welche dem Grundstein eingefügt werden sollten. Es waren dies 1. eine kurze Baugeschichte bis zum heutigen Tage, verbunden mit einer Nachweisung des vorhandenen Baufonds 2. ein Exemplar der Neuwieder Zeitung 3. ein Exemplar der westdeutschen Zeitung 4. ein Exemplar des Duisburger Sonntagblattes 5. je ein Exemplar der gangbaren Münzsorten: ein 10 Mark Stück, ein 5 Mark Stück in Silber, ein 3 Mark Stück, ein 2 Mark Stück, ein 1 Mark Stück, außerdem noch einige ältere Münzen.

Hiernach wurde die Büchse durch den Schlossermeister J. Kuhl von hier zugelötet. Während dieser Zeit hatte sich die Schuljugend unter Anführung ihrer Lehrer auf dem Pfarrhofe versammelt. In feierlichem Zuge betrat man den Bauplatz. Dort wurde der Grundstein, ein mit Kreuzzeichen versehener Stein aus der alten Kirche, dessen Bedeutung nicht festzustellen ist, zugerichtet und in der vorhandenen Baugrube in der an der Südseite des Schiffes gelegenen inneren Ecke der Schiffsgiebelwand befestigt. Nach vorangegangenem Gesang, Gebet und Festrede wurde die Büchse in den Stein eingelegt, worauf alsdann die Öffnung durch eine andere Platte verschlossen wurde. Während dieser Zeit sangen die Schulkinder aus dem Liede 428 „O, das ich tausend Zungen hätte“. In üblicher Weise wurden darauf der Reihe nach von den Gliedern der Baukommission und den anwesenden Gästen die Hammerschläge vollzogen. Mit Gesang und Gebet schloß die Feier. Die Arbeiter und geladenen Gäste wurden darauf im Pfarrhofe mit Kaffee bewirtet.“

Der 1887 eingeweihte neugotische Kirchenbau zu Puderbach.
Feierliche Einweihung

Am 4. November findet dann unter mannigfacher Beteiligung der Dorfbevölkerung die feierliche Einweihung statt. Nun haben rund 650 Gläubige die Möglichkeit den Gottesdienst zu besuchen. Das alte Kirchlein bot nur 262 Sitzplätze.

Das Programmheft zur feierlichen Eröffnung des neuen Kirchenbaus am 4. November 1887.
Das alte Konfirmationsblatt vom „Heydorsch Louis“. Die Einsegnung fand am 12. April 1908 in der Puderbacher Kirche statt. Wunderbar ist die feine und präzise Handschrift des Pfarrer Mohn.
Gemeindehaus

Am 30. Januar 1911 wird dann zudem ein neues geräumiges Gemeindehaus eröffnet, das u.a. der Frauenhilfe und dem ihm angeschlossenen Jungfrauenverein, der Schwesternstation und dem Posaunen- und Kirchenchor Platz für ihre Aktivitäten bietet.

Das 1911 eingeweihte evangelische Gemeindehaus.
Ich kannte von Pfarrer Mohn bisher nur die Portraitaufnahme, die im oberen Teil des Kapitels bereits zu sehen war. Nun tauchte diese alte Fotografie auf, die ihn mit einer Schar junger Männer vor dem Eingang des Gemeindehauses zeigt. Man erkennt ihn sofort an seinem markanten weißen Bart. Da ich zwei Personen namentlich zuordnen kann, dürfte das Bild um das Jahr 1918 aufgenommen worden sein. Mit der Nummer 1 sehen wir mit weißem Hemdkragen den 1904 geborenen Gustav Scheiderer, der am 24. März 1918 konfirmiert wurde. Unter der 2 erkennen wir Emil Herzog, der Sohn des Bäckers vom Ackerweg. Er feierte 1917 seine Einsegnung. (Beitrag vom 30. Oktober 2021)
Ruhestand und Tod

Im April 1923 wird Pfarrer Mohn nach 46jähriger seelsorgerlicher Tätigkeit in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen. Doch nur wenige Jahre kann der hochbetagte Mann diese Zeit genießen. Bereits um Ostern 1926 verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zusehends. Am 16. November dann verstirbt er 77jährig im Kreis seiner Familie. Unter zahlreicher Anteilnahme der hiesigen Bevölkerung findet am 19. November seine Beerdigung statt. Der Sarg des Entschlafenen wird in der Kirche aufgebahrt. Reden von Superintendent Knappmann und Mohns Nachfolger Pfarrer Bockemühl wechseln sich mit feierlichen Vorträgen von Posaunen- und Kirchenchor ab. Seine letzte Ruhestätte findet er neben seiner bereits 1887 im Kindbett verstorbenen Ehefrau Christiane Antoinette geb. Herzog. (Beitrag vom 30. oktober 2021)

Der Zeitungsartikel berichtet von der bewegenden Beerdigungsfeier, die am 19. November unter zahlreicher Anteilnahme der Dorfbevölkerung stattfindet. (Beitrag vom 30. Oktober 2021)

Frauenhilfe und Schwesternstation

Ohne die tatkräftige und zumeist ehrenamtliche Mitarbeit von Frauen wäre das Leben in den Gemeinden der Evangelischen Kirche nicht denkbar. So wundert es einen nicht, wenn schon Pfarrer Mohn bei seinem Amtsantritt im Jahr 1877 auf einige Frauenhilfsvereine hinweist, die sich in der Puderbacher Gemeinde engagieren. Mit der Gründung der Evangelischen Frauenhilfe im Jahr 1899 unter Schirmherrschaft der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria erhalten sie dann auch einen formelle Legitimation. 1904 bildet sich die Puderbacher Frauenhilfe mit dem ihn angegliederten Jungfrauenverein, zwei Jahre später erhalten die Damen ihre Anerkennungsurkunde nebst Bestätigungsschreiben durch die Monarchin.

Dem unermütlichem Bestreben der weiblichen Gemeindemitglieder ist es auch zu verdanken, daß mit Inkrafttreten eines Vertrages zwischen dem Diakonissenmutterhaus in Kaiserswerth und der Kirchengemeinde Puderbach eine Schwester zur Pflege der Kranken abgestellt wird. Am 9. Mai 1908 tritt Klara Lommel als erste von fünf Gemeindeschwestern ihren Dienst an. Die sogenannte Schwesternstation ist jedoch nicht nur für die Versorgung von Verletzten oder Erkrankten zuständig. Auch die Organisation der geselligen Zusammenkünfte von Frauenhilfe und der ihr angegliederten Vereine fallen in ihr Ressort. In diesen gemeinsamen Stunden wird in der Bibel gelesen, gesungen und für Bedürftige gestrickt. Zudem hält Gemeindeschwester Lommel Kindergottesdienste und Kinderstunden ab.

Vermutlich gehörten die hier zu sehenden Frauen sowohl der Fauenhilfe als auch dem ihm angeschlossenen Jungfrauenverein an. Sie haben sich links neben der Kirche eingefunden und halten zusammen mit der Gemeindeschwester Klara, die man etwas versteckt erkennen kann, vermutlich eine Bibelstunde ab. Wofür diese Kreisaufstellung wohl dient? Haben sie sich zum Gebet so aufgestellt? Oder singen sie ein andächtiges Lied? Die Aufnahme dürfte aus den 1930er Jahren stammen. (Beitrag vom 5. November 2021)

Im Jahr 1911 gehören 275 Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde Puderbach der Frauenhilfe an. 200 von ihnen sind aktiv in der Gemeindearbeit tätig. Ihre Mitgliedsbeiträge werden u.a. für die Unterstützung armer Familien der Umgegend eingesetzt.

Hier sehen wir die erste Gemeindeschwester Klara Lommel. Viele Jahre hat sie sich rührend um die Kranken und Bedürftigen der Gemeinde gekümmert. Bei zwei der anderen Damen handelt es sich um Maria Loh (hinter der Bank stehend), die Enkeltochter des Kirchenchorgründers Johannes Loh, und um die unverheiratete Bertha Scheiderer (rechts auf der Bank), beide aus dem Puderbacher Mühlendorf. Das „Schreinersch Bertha“ bringt sich zeitlebens in der Evangelischen Kirchengemeinde als Mitglied der Frauenhilfe ein. Noch heute zeugt ein blau emaillierter Anstecker mit Schriftzug und goldenem Kranz über ihre Jahrzehnte währende Zugehörigkeit zum Frauenverein. (Beitrag vom 5. November 2021)

Wenige Gemeindeschwestern sind Puderbach und seinen Einwohnern so verbunden gewesen wie Klara Lommel. Die Diakonisse hat sich 33 Jahre lang unablässig um die Kranken der Gemeinde gekümmert, hat etliche Bibelstunden für Alt und Jung organisiert. 1941 tritt sie in den wohlverdienten Ruhestand. Erst als sich ihr Gesundheitszustand zusehends verschlechtert und sie dauerhaft ans Bett gefesselt ist, wird sie in das Mutterhaus nach Kaiserswerth verbracht. An ihrem Abreisetag tragen Gemeindemitglieder die zu Tränen gerührte Frau auf einem Stuhl noch ein letztes Mal durch das Gemeindehaus, indem sie so viele Jahre gewirkt und gewohnt hat.

Hier sehen wir die oben bereits zu sehenden Personen noch einmal in größerer Runde. Neben Bertha Scheiderer (ganz rechts) und der Gemeindeschwester Klara Lommel (vorne 3. von links) tauchen vier weitere Diakonissen auf, die möglicherweise wegen des regelmäßig stattfindenden Jahresfestes der Frauenhilfe angereist sind. Oder handelt es sich möglicherweise um die feierliche Pesionierung der treuen Gemeindeschwester Klara im Jahr 1941? Falls Sie weitere Personen auf der Fotografie namentlich kennen, würde ich mich über Ihre Mithilfe freuen! (Beitrag vom 5. November 2021)
Vermutlich um 1927 ist diese Fotografie vor den Eingängen des alten Gemeindehauses entstanden. Zu sehen sind ganz rechts Pfarrer Bub mit den jungen Damen des Jungfrauenvereins. Durchnummeriert sind zu sehen: 1 Inge Hülpüsch, 2 Elisabeth Becker verh. Gabel, 3 Pfarrersfrau Helene Bub, 4 Klara Seitz aus Werlenbach, 5 Luise Runkler verh. Velten (Andresen), 6 Anna Kuhl verh. Klaas (Schlössersch), 7 Erna Bierbrauer verh. Schmidt, 8 Hertha Bitzer aus Reichenstein, 9 Lina Letschert aus Niederdreis, 10 Hilde Kurz aus Niederdreis, 11 Erna Klaas verh. Schneider, 12 Paula Runkler (Konrädches). Neben dem „Bierbrauersch Erna“ mit der Nummer 7 lugt rechts die weiße Haube von Gemeindeschwester Klara Lommel hervor. Erkennen Sie weitere Personen auf dem Bild?

Von den späteren vier Gemeindeschwestern, die bis zur Einführung der Sozialstation im Jahr 1970 ihren Dienst versahen, sei die Diakonisse Hertha Westphal besonders erwähnt. Sie blieb vielen Einwohnern wegen ihres halsbrecherischen Fahrstils in Erinnerung. Mit einem himmelblauen Gogomobil suchte sie ihre Patientinnen und Patienten auf und muß bei ihren Fahrten wohl eine ganze Schar an Schutzengeln gehabt haben.

Pfarrer Peter Bockemühl

Nachdem Pfarrer Mohn im April 1923 in seinen wohlverdienten Ruhestand tritt (er verstirbt am 26.11.1926), übernimmt der in Wermelskirchen geborene Robert Peter Bockemühl für 4 Jahre das Pfarramt in der Kirchengemeinde. Er wird 1927 in die evangelisch-reformierte Gemeinde nach Wuppertal-Cronenberg wechseln. Besondere Erwähnung soll finden, daß sich Bockemühl in den Jahren 1933 bis 1945 der in Barmen gegründeten Bekennenden Kirche anschließt und durch Predigten, Vorträge und Schriften der Gleichschaltung durch den nationalsozialistischen Staat widerspricht.

Der Puderbacher Jungfrauenverein im Saal des Gemeindehauses möglicherweise im Jahre 1926. In der Mitte mit Topfpflanze sieht man die Frau des damaligen Pfarrers Bockemühl. Die Mädchen sind u.a. von links hintere Reihe: Hertha Bitzer a. Reichenstein, Ida Kuhl verh. Velten („Schlössersch“), Käthe Velten verh. Projahn („Schurrmes“), Elisabeth Becker verh. Gabel, Inge Hülpüsch, 2 Personen unbekannt. Mittlere Reihe: Klara Seitz a. Werlenbach, 2 Personen unbekannt, Erna Klaas verh. Schneider a. Niederdreis, Lina Letschert a. Niederdreis, 3 Personen unbekannt, Erna Weingarten verh. Engfer, Laura Deneu verh. Kuhl („Sannersch“), Hilde Schmuck a. Woldert Vordere Reihe: 2 Personen unbekannt, Dora verh. Schmidt a. Richert, …, Frau Pfarrer Bockemühl, 3 Personen unbekannt, Schwester v. Hilde Schmuck a. Woldert. In Klammern stehen die Rufnamen der Familien. Erkennen Sie noch weitere Personen auf dem Bild?
Um das Jahr 1927 versammelten sich diese Kinder aus Puderbach und den umliegenden Ortschaften vor den Eingängen des ev. Gemeindehaus. Aus welchem Anlass sie zusammenkamen, ist nicht bekannt. Zu sehen sind: 1 Hildegard Funk verh. Runkel, 2 Johanna Becker verh. Besenhard, 3 Johanna Iskenius verh. Leis, 4 Luise Iskenius verh. Muscheid, 5 Anna Starrmann, 6 Erna Wieser verh. Marth, 7 Maria Runkler, 8 Hilda Löhr verh. Deneu, 9 Elfriede Funk verh. Berndt, 10 Karl Pangert, 11 Herbert Göbler, 12 Karl Bierbrauer, 13 Karl Siegel, 14 Bruno Schneider, 15 Martha Staatsmann, 16 Alfred Schäfer, 17 Karl Bayer, 18 Hildegard Iskenius verh. Sprenger, 19 Margarethe Dorr, 20 Magreth Bay verh. Willbold, 21 Emil Neitzert, 22 Heini Blum, 23 Heinrich Göbler, 24 Leni Siegel, 25 Walter Kuhl, 26 Wilhelm Bierbrauer, 27 Karl Schäfer, 28 Karl Spies, 29 Walter Schuh, 30 Otto Becker und 31 Herbert Scheiderer. Erkennen Sie noch weitere Personen auf dem Bild? (Namen nachgetragen am 21.01.2022)

Pfarrer Friedrich Wilhelm Bub

Mit dem Weggang von Bockemühl wird am 31. März 1927 Friedrich Wilhelm Bub Pfarrer der Puderbacher Kirchengemeinde. Er wird die wunderbare Tradition einführen, die konfirmierten Kinder der Gemeinde an ihrem Festtage vorm Eingang der Kirche zu fotografieren. Hier seien einige Aufnahmen seit Einführung der Tradition gezeigt.

Konfirmation am 10. April 1927
Die ersten Konfirmanden des neuen Pfarrers Friedrich Wilhelm Bub am Palmsonntag den 10. April 1927. Es handelt sich um den Jahrgang 1913 und durchnummeriert sind zu sehen: 1 Emil Born, 2 Luise Runkler verh. Velten, Anna Kuhl verh. Klaas, 4 Otto Born, 5 Alfred Schuh, 6 Paul Puderbach (er starb im Jahr 1933 bei einem Badeunfall im Holzbach), 7 Mathilde Neuer, 8 Alfred Dorr (auch er verstarb bereits 1934 bei einem Arbeitsunfall), 9 Hertha Wieser aus Niederdreis. Die anderen Personen kann ich leider nicht zuordnen, aber vielleicht können Sie mir bei der Festlegung helfen. Zu sehen sind aus Puderbach: Helene Kambeck, Erich Noll, Paula Runkler u. Wilhelm Spies. Aus Breitscheid: Walter Hassel, Erika Oettgen u. Elisabeth Wolf. Aus Daufenbach: Elisabeth u. Richard Bachenberg, Kurt Schäfer u. Erna Schmidt. Aus Döttesfeld: Ewald Schuh u. Marg. Louise Velten. Aus Haberscheid: Ilse Luise Müller u. Ewald Stein. Aus Muscheid: Adolf Hoffmann, Walter Kurz u. Erwin Erich Schneider. Aus Niederdreis: Irma Rafflenbeul u. Wilhelm Velten. Aus Oberähren: Paula Becker u. Otto Weber. Aus Reichenstein: Friedr. Wilh. Hachenberg, Dora Moos u. Martha Stein. Aus Werlenbach: Emma Kraus, Ernst Oettgen u. Minna Seitz. Aus Weroth: Philipp Oettgen u. Auguste Schneider. Aus Woldert: Karl Christ, Lydia Gleißner, Wilhelm Heuser, Karl Klein, Friedr. Wilh. Nies, Walter Oettgen u. Alma Wagner.
Konfirmation am 13. April 1930
Die Konfirmanden des Jahrgangs 1916 aufgenommen an ihrem Ehrentag am 13. April 1930 vor der Puderbacher Kirche. Durchnummeriert sind zu sehen: 1 Elfriede Funk verh. Berndt, 2 Theo Neuer, 3 Otto Becker, 4 Heini Blum (Chrisjes), 5 Werner Kunz (Wenersch), 6 Walter Schuh (Kläfonks), 7 Luise Iskenius, 8 Erna Born verh. Spies (Hoochspitterichs), 9 Erna Wieser verh. Marth a. Niederdreis, 10 Karl Spies, 11 Fritz Velten (Schoophillps) und 12 Anna Starrmann a. Niederdreis. Die anderen Kinder sind aus Breitscheid: August Egly u. Erich Hassel. Aus Daufenbach: Luise Altgeld, Martha Bürger, Paul Kambeck, Anna Kühnemann u. Lina Trepper. Aus Döttesfeld: Rudi Müller. Aus Haberscheid: Laura Müller. Aus Muscheid: Lina Dills u. Walter Runkel. Aus Oberähren: Heinrich Hachenberg u. Lina Wagner. Aus Werlenbach: Otto Kraus u. Otto Schumacher. Aus Woldert: Karl Wagner und Frieda Worring. Erkennen Sie die anderen Jugendlichen und können mir bei der Zuordnung helfen?
Konfirmation am 29. März 1931
Leider liegt mir bei diesem Konfirmationsbild des Jahrgangs 1917 nicht die komplette Namensliste vor, sodas ich nur drei Personen konkret zuordnen kann. Durchnummeriert sind zu sehen: 1 Hilda Löhr verh. Langhardt bzw. Deneu (Schoohpittersch), 2 Maria Runkler (Konrädches) und 3 Erna Schäfer verh. Pistorius (Vollmanns). Unter den Prespytern sei ganz rechts der Volksschullehrer Heinrich Neitzert genannt, der auch Leiter des Kirchenchores war. Schon im Jahr zuvor ist die Gruppe der Konfirmanden und Konfirmandinnen zahlenmäßig deutlich kleiner als frühere Generationen. Schuld ist der 1. Weltkrieg. Die Separation der Ehepaare und die schlechte Versorgungslage in den Jahren 1914 bis 1918 sorgten für einen rapiden Geburtenrückgang.
50jähriges Bestehen unter Pfarrer Bub

1937 nimmt man unter dem Nachfolger Mohns Herrn Pfarrer Friedrich Wilhelm Bub eine Innenrenovierung vor. Bedauerlicherweise fällt den Malerarbeiten die durchgemalte Empore im Chorraum zum Opfer. Am 24. Juli 1938 feiert man dann das 50jährige Bestehen des Kirchenbaus unter Anwesenheit von Johannes Kuhlo, dem Mitbegründer der Posaunenchorbewegung, auch unter dem Beinamen „Posaunengeneral“ bekannt.

Vermutlich zur fertigen Renovierung im Jahr 1938 hat man diese Fotografie in Auftrag gegeben.
Hier eine Aufnahme der Teilnehmer des Festaktes zum 50jährigen Bestehen der neugotischen Kirche am 24. Juli 1938. Durchnummeriert sind zu sehen: 1 Brigitte Bub (Tochter v. Pfarrer Bub), 2 Anna Brauer (Hoochs), 3 Helene Bub (Frau v. Pfarrer Bub), 4 Bertha Scheiderer (Schreinersch), 5 Anna Kuhl verh. Klaas (Schlössersch), 6 Karoline Kuhl (Schlössersch), 7 Friedrich Velten, 8 Pfarrer Friedrich Wilhelm Bub, 9 der „Posaunengeneral“ Johannes Kuhlo, 10 Alfred Bachenberg (Scholzen) Leiter des Posaunenchors. Erkennen Sie noch weitere Personen auf dem Bild?
Neue Läuteordnung von 1939

Mit dem Kriegseintritt im Jahr 1939 wird der Kirchengemeinde auch eine neue Läuteordnung vorgeschrieben. Einige der einschränkenden Vorschriften sind: Die Kirchenglocken müssen schweigen 1. während eines Fliegeralarms 2. in der Zeit von 18 bis 8 Uhr 3. bei Taufen 4. bei Trauungen. Weiterhin wurde festgelegt, daß die Glocken nur 3 Minuten läuten dürfen und am Sonntage nur einmal zum Gottesdienst rufen.

Die Glocke Maria schweigt
Otto Haberscheidt hält das Herunternehmen der Glocke Maria am 23. April 1942 mit dem Fotapparat fest.

Im Jahr 1942 soll auf behördliche Anordnung eine der Puderbacher Glocken zu Kriegszwecken eingeschmolzen werden. Trotz der Bemühungen der Kirchengemeinde, die Glocke in der Kirche zu erhalten, wird sie am 23. April 1942 unter Anteilnhame zahlreicher Gemeindemitglieder aus dem Kirchturm herabgelassen und wird am 24. April nach Hamburg verbracht. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, daß sie nicht eingeschmolzen und auch nicht durch die Luftangriffe auf Hamburg zerstört wird. Am 29. Dezember 1947 trifft sie wohlbehalten in Puderbach ein und läutet bereits in der Silvesternacht mit ihren Schwestern das neue Jahr ein.

Kirchenchor

Im Jahr 1887 wird der erste Kirchenchor der Gegend in Daufenbach von einem Johannes Loh, einem sogenannten „Boten“ der Evangelischen Gesellschaft gegründet. Dieser christliche Gemeindeverband, der 1848 in Elberfeld entstand, hatte sich zum Ziel gesetzt, die durch eine liberale Theologie und eine rasant fortschreitende Industrialisierung ansteigenden Kirchenaustritte zu stoppen und die Menschen wieder dem Schoß der Glaubensgemeinschaft zuzuführen. 1898 dann formiert sich unter ebenjenen Loh der erste Chor in Puderbach. 1924 kommt es nach vorangegangener Auflösung durch Herrn Pfarrer Bockemühl zur Bildung des neuen Kirchenchors mit geänderter Satzung. Hier seien einige der wichtigsten Chorleiter bis ins Jahr 1946 genannt. Dazu zählten Herr Karl Bachenberg aus Daufenbach und die Lehrer Zimmermann und Neitzert aus Puderbach. Nach den Wirren des 2. Weltkriegs übernimmt 1946 Herr Wilhelm Stein das Amt des Chorleiters und wird es erst im Dezember 1970 an seinen Nachfolger Herrn Emil Velten aus Puderbach übergeben. Hier einige Fotos des Kirchenchores aus der Zeit von Herrn Stein.

Eine Chorprobe im alten Gemeindehaus um 1958. Im Vordergrund der Chorleiter Herr Wilhelm Stein. Die Damen sind von links nach rechts: Johanna Leis geb. Iskenius, Laura Kuhl geb. Deneu, Thea Haag, Wilma Hoffmann geb. Nies, Mechthild Kaulbach geb. Hachenberg, Erna Spies geb. Haag und Ida Dorr.
Die Frauenstimmen des Chors im Einsatz. Von links nach rechts sind zu sehen: Anna Hachenberg, Anna Brauer, Johanna Leis geb. Iskenius, Laura Kuhl geb. Deneu, Emilie Krantz geb. Born, Käthe Schmidt geb. Velten, Thea Haag und Wilma Hoffmann geb. Nies.
Hier eine ebenfalls um 1958 entstandene Aufnahme des Chores mit den Männerstimmen. Durchnummeriert sind zu sehen: 1 Emil Herzog, 2 Anna Hachenberg, 3 Anna Brauer, 4 Gustav Schneider, 5 Laura Kuhl geb. Deneu, 6 Irmgard Dorr, 7 Margund Schneider, 8 Emilie Krantz geb. Born, 9 Ilse Eidmann geb. Loos und 10 Dora Göbler geb. Schuh.

Krippenspiel-Aufführung

Wer kann sich nicht an eine der Krippenspiel-Aufführungen zum Heiligen Abend erinnern, an der er selbst oder eines seiner Kinder bzw. Enkelkinder teilgenommen hat.

Hier eine Aufnahme der Krippenspiel-Teilnehmer um das Jahr 1952. Zu sehen sind: 1 Lore Born verh. Graß (Herwescheds), 2 Hans Kuhl (Schlössersch), Luise Weber verh. Müller (Heydorsch). Kennen Sie jemand von den anderen Kindern?

Links:

Webseite der evangelischen Kirchengemeinde Puderbach

https://www.puderbach.org/

Biographische Daten zu Johannes Kuhlo

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kuhlo

Friedrich Heinrich Mohn stammt aus einer Pfarrer-Dynastie. Hier Informationen zu seinem Großvater Peter Friedrich Mohn

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Mohn

Über Pfarrer Peter Bockemühl

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Bockem%C3%BChl

Über die Evangelische Gesellschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Gesellschaft_f%C3%BCr_Deutschland#:~:text=Die%20Evangelische%20Gesellschaft%20f%C3%BCr%20Deutschland,Evangelischen%20Kirche%20vor%20Ort%20zusammenarbeiten.

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